Provisionsmodelle im Affiliate-Marketing - Welches passt zu Ihrem Shop?

Pay-per-Sale, Pay-per-Lead oder Staffelprovisionen? Finden Sie das richtige Provisionsmodell fuer Ihr Partnerprogramm.

29.04.2026 3 Min. Lesezeit 62 Aufrufe

Die Provision ist das zentrale Element Ihres Partnerprogramms. Sie bestimmt, wie attraktiv Ihr Programm fuer Publisher ist — und wie profitabel es fuer Sie bleibt. In diesem Artikel stellen wir die gaengigsten Provisionsmodelle vor und helfen Ihnen bei der Wahl.

Pay-per-Sale (PPS) — der Standard

Beim Pay-per-Sale-Modell zahlen Sie eine Provision nur dann, wenn durch den Publisher ein tatsaechlicher Verkauf zustande kommt. Das ist das mit Abstand haeufigste Modell im E-Commerce.

Zwei Varianten:

  • Prozentuale Provision: z.B. 10% vom Netto-Warenwert. Skaliert mit der Bestellgroesse. Ideal fuer Shops mit unterschiedlichen Warenkorbwerten.
  • Feste Provision: z.B. 5€ pro Bestellung. Planbar und einfach. Ideal wenn Ihre Produkte aehnliche Margen haben.

Empfehlung: Fuer die meisten Onlineshops ist eine prozentuale Provision zwischen 5% und 15% ein guter Startpunkt. Pruefen Sie Ihre Marge: Die Provision sollte maximal 20-30% Ihrer Nettomarge ausmachen.

Pay-per-Lead (PPL)

Beim Pay-per-Lead zahlen Sie fuer qualifizierte Kontaktdaten — z.B. eine Registrierung, Newsletter-Anmeldung oder Angebotsanfrage. Dieses Modell eignet sich besonders fuer:

  • Dienstleistungen mit laengerem Verkaufsprozess
  • B2B-Produkte mit Beratungsbedarf
  • Software-Trials und kostenlose Testphasen

Typische Provision: 2€ bis 50€ pro Lead, je nach Qualitaet und Branche.

Staffelprovisionen

Staffelprovisionen belohnen Ihre besten Publisher mit hoeheren Saetzen:

Monatlicher UmsatzProvision
0 - 1.000€8%
1.001 - 5.000€10%
5.001 - 20.000€12%
ab 20.001€15%

Vorteil: Motiviert Publisher zu mehr Engagement. Die besten Partner fuehlen sich wertgeschaetzt und bleiben Ihrem Programm treu.

Individuelle Publisher-Provisionen

Fuer besonders wertvolle Partner lohnen sich individuelle Konditionen. Ein grosser Vergleichsportal-Betreiber bekommt vielleicht 12% statt der Standard-8%, dafuer liefert er aber auch ueberproportional viel Traffic.

Mit PAREBA koennen Sie fuer jeden Publisher individuelle Provisionsssaetze hinterlegen — ohne den Standard fuer alle anderen zu aendern.

Lifetime-Provisionen

Bei Abo-Modellen oder wiederkehrenden Kaeufen koennen Sie Lifetime-Provisionen anbieten: Der Publisher erhaelt nicht nur fuer den Erstkauf eine Provision, sondern auch fuer alle Folgekäufe des vermittelten Kunden.

Beispiel: Ein Publisher vermittelt einen Kunden, der monatlich fuer 50€ bestellt. Bei 5% Lifetime-Provision erhaelt der Publisher jeden Monat 2,50€ — ein starker Anreiz, hochwertige Kunden zu vermitteln.

Cookie-Laufzeit als Provisions-Element

Die Cookie-Laufzeit bestimmt, wie lange ein Klick dem Publisher zugeordnet wird. Uebliche Werte:

  • 30 Tage: Standard in den meisten Branchen
  • 60-90 Tage: Fuer Produkte mit laengerem Entscheidungsprozess
  • 7 Tage: Fuer Impulskauf-Produkte mit schneller Conversion

Eine laengere Cookie-Laufzeit macht Ihr Programm attraktiver fuer Publisher, kostet Sie aber nichts zusaetzlich — solange der Kauf tatsaechlich ueber den Publisher-Link initiiert wurde.

Fazit: So finden Sie das richtige Modell

  • E-Commerce / Onlineshop: Pay-per-Sale (prozentual), 5-15%, 30 Tage Cookie
  • SaaS / Software: Pay-per-Sale + Lifetime, oder Pay-per-Lead fuer Trials
  • Dienstleistungen: Pay-per-Lead, 5-30€ pro qualifiziertem Kontakt
  • Grosse Programme: Staffelprovisionen + individuelle Publisher-Saetze

Starten Sie mit einem einfachen Modell und optimieren Sie basierend auf den Ergebnissen. Die meisten erfolgreichen Programme entwickeln ihre Provisionsstruktur ueber die Zeit weiter.

Themen: Provisionen Affiliate-Marketing Strategie

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